12./13.05.2016
Die erste Hürde ist genommen: Bin pünktlich in München angekommen. Der Nachtzug ist über die Alpen und dann den Appenin geklommen. Ich stand in Neapel, fand mein kleines Hotel mit dem freundlichen Personal und habe mich bald ins Gewühl gestürzt. War weniger aufregend als befürchtet.
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So hatte ich mir Neapel vorgestellt: lebendig, chaotisch und auch ein wenig schmutzig, kurz: faszinierend. |
| Blicke und Durchblicke nicht nur in enge Gassen: feudale, großbürgerliche Anwesen, Höfe… | |
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Klara, Die Schwester des Franz von Assisi gründete, ihrem Bruder folgend, den Orden der Klarissinnen. Die Schwestern sollten wie ihre männlichen Pendants nach der Lehre des Franz von Assisi in Armut leben.
Jahrhunderte nach der Gründung der franziskanischen Orden lockerten sich die Regeln. Der klösterliche Hof und Garten konnte sich in einen Ort verwandeln, an dem das Leben durchaus zu genießen war, wenigstens in Sa. Chiara in Neapel. Die Säulen im Klostergarten haben außer ihrer lebendigen Schönheit keine architektonische Funktion: L’art pour l’art. Auf den Bänken ließ sich gut ausruhen und die Keramik brachte die Welt ins Kloster: Das Leben prall vor den Klostermauern: Landwirtschaft, Handel und das Vergnügen, zum Beispiel das Boule-Spiel oder besser Boccia, das italienische Pendant.
Zum Schluss: Weihnachtskrippe in barocker Landschaft, das ganze pralle Leben:
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In der Nähe von Santo Chiara die barocke Kirche Gesù Nuovo: Blick in die Kuppel über der Vierung Boden-Detail Blick auf den Hochaltar |
Leinen los. Am Abend des zweiten Tages saß ich auf der Fähre nach Palermo. Die Stadt mit dem Vesuv im Hintergrund, der sich hinter Wolken verbarg. Im Abendlicht sind alle weißen Möven schwarz, wenn es nicht doch Komorane waren.
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